Archiv der Kategorie: News

Flixbus übernimmt nun auch Postbus

++ Postbus-Linien werden in FlixBus-Plattform integriert: „Ein Produkt für alle Zielgruppen“ ++ Langfristige Synergien zwischen FlixBus und der Deutschen Post ++ Positives Signal für mittelständische Buspartner ++ Regionale Anbindung statt Parallelverkehre zwischen Metropolen – Kunde profitiert von gesunder Konsolidierung und starker Alternative zum Individualverkehr ++

München/Berlin/Bonn, 03/08/2016 – FlixBus übernimmt den Postbus, die Fernbussparte der Deutschen Post. Am 1. November 2016 werden die ersten Postbus-Linien in die FlixBus-Plattform überführt. Über eine dauerhafte Marketing- und Vertriebskooperation wollen sich beide Unternehmen zudem neue Kundengruppen für ihr jeweiliges Kerngeschäft erschließen. Reisende profitieren langfristig von einer starken Alternative zum Individualverkehr. Mittelständische FlixBus-Partner begrüßen die Übernahme als „positives Signal für Deutschlands Mittelstand“.

FlixBus ist 2013 als deutsches Startup im Rahmen der Markt-Liberalisierung gestartet und bietet mittlerweile mit 100.000 täglichen Verbindungen zu 900 Zielen in 20 Ländern ein europaweites Fernbusnetz. Die Deutsche Post DHL Group – weltweit führender Post- und Logistikkonzern – betreibt über ihre Tochtergesellschaft Deutsche Post Mobility und unter der Marke „Postbus“ aktuell Fernbuslinien zu 120 Zielen innerhalb Deutschlands und in Nachbarländer.

Grüne Alternative – Kunde profitiert von gesunder Konsolidierung

André Schwämmlein, FlixBus-Gründer und Geschäftsführer: „Postbus und FlixBus sind beide Qualitätsanbieter, haben aber bisher unterschiedliche Kundensegmente angesprochen. Wir möchten jetzt ein Produkt für alle Alters- und Zielgruppen bieten.“

Joachim Wessels, Geschäftsführer Deutsche Post Mobility: „Unsere Postbus-Kunden sind eingeladen, künftig mit FlixBus zu fahren, der über das größte deutsche und europäische Fernbusnetz verfügt.“

Bis Ende des Jahres wird FlixBus auch das regionale Angebot in Deutschland verstärken. Profitieren werden Kleinstädte, die bisher noch keinen Fernbus-Anschluss hatten.

André Schwämmlein: „Das Ziel sollte sein, dass Menschen vom Individualverkehr auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigen. Hierzu braucht es ein attraktives Fernbus-Angebot auch in Regionen, keine Parallelverkehre auf Metropolverbindungen. Der Kunde profitiert hier langfristig von einer gesunden Konsolidierung des Markts und einem starken Anbieter, der sein Netz nachhaltig betreiben kann.“

Übernahme als „positives Signal“ für Deutschlands Mittelstand

FlixBus setzt bei seinem Geschäftsmodell auf die Kooperation mit rund 250 mittelständischen Busunternehmen, meist Familienbetrieben aus der Region.

Harald Baumann, Fernbusunternehmer und Sprecher FlixBus-Partnergremium: „Wir als Busunternehmer und FlixBus-Partner begrüßen diesen Schritt im Hinblick auf eine gesunde Konsolidierung des Markts. Die Übernahme ist ein positives Signal für Deutschlands Mittelstand.“

André Schwämmlein: „Unsere Prioritäten sind das beste Angebot für den Kunden und ein nachhaltig profitables Geschäft für unsere Partner. Mit dem Erwerb des Postbus-Angebots stärken wir nun bewusst unser Kerngeschäft in Deutschland.“

Nachhaltige Synergieeffekte durch langfristige Kooperation

Mittels einer langfristigen Vertriebs- und Marketingkooperation werden FlixBus-Produkte bis Ende des Jahres in 5.000 Partnerfilialen der Deutschen Post erhältlich sein. Produkte der Deutschen Post werden über FlixBus-Kanäle beworben. André Schwämmlein, Geschäftsführer FlixBus: „Wir setzen hier auf langfristige Synergieeffekte und die Zusammenarbeit mit dem Weltmarktführer im Bereich Logistik. So gewinnen wir kurzfristig eine neue Zielgruppe für unsere junge Marke und langfristig mehr Nutzer für nachhaltige Mobilität.“ Zudem läuft ein Express-Kurierservice als Pilotprojekt der Deutschen Post zwischen Hamburg und Berlin, bei dem DHL-Pakete taggleich mittels Fernbus versendet werden. Joachim Wessels, Geschäftsführer Deutsche Post Mobility: „Wir prüfen, wie wir diesen Service gemeinsam mit FlixBus ausweiten und taggleiche Versande mit dem Fernbus als attraktives Angebot im Logistikmarkt weiter etablieren.“

Digitalisierung eins traditionellen Verkehrsmittels: FlixBus etabliert sich in Europa

Im Jahr 2015 nutzten rund 20 Millionen Menschen den FlixBus durch Europa. Damit beförderte FlixBus mehr Reisende als der innerdeutsche Luftverkehr. Für 2016 rechnet FlixBus mit einem Fahrgastzuwachs von nochmals 50 Prozent auf 30 Millionen Kunden.

FlixBus setzt neben einem innovativen Geschäftsmodell auf die Digitalisierung eines traditionellen Verkehrsmittels. Durch Check-in per Smartphone, Buchung und Delay Management per App, GPS-Livetracking der Busse oder sein dynamisches Preissystem, unterscheidet sich FlixBus klar von  seinen Wettbewerbern. Mit dieser Strategie hat der Anbieter im vergangenen Jahr erfolgreich nationale Netze in Frankreich, Italien und den Niederlanden etabliert. Aktuell expandiert FlixBus sein Erfolgsmodell nach Kroatien.

Drei neue Citaro C2G Gelenkbusse für Schweinfurt

Die Stadtwerke Schweinfurt haben im Zuge der Ausmusterung der alten O405GN² Gelenkbusse drei neue Citaro C2G´s gekauft. Der erste der Neuwagen, Wagen 79, hatte heute seinen ersten Dienst im Schweinfurter Liniennetz. Die zwei weiteren Wägen, Nummer 77 und 78 sind nach nicht bestätigten Informationen noch unangemeldet im Betriebshof abgestellt. Wagen 79 erstrahlt in einer Vollwerbung der Sparkasse Schweinfurt in vollen Glanze.

Bereits ende letzen Monats berichtete NahverkehrSW über die Abschiedsfahrt der alten O405GN² Gelenkbusse. Diese werden bis ende dieser Woche ausgemustert. Der Beitrag kann hier nachgelesen werden.

Allzeit gute Fahrt und besonders Viel Spaß mit den neuen Gelenkbussen wünschen wir den Fahrern.

Neue Videoreihe gestartet – Unterwegs mit Busfahrer Atilla

Eine neue Videoreihe auf dem YouTube Kanal von nahverkehr-schweinfurt.de ist erfolgreich gestartet! Die Reihe dreht rund um den jungen und ernergischen Busfahrer „Atilla“ aus Schweinfurt. Dieser nahm mich mit auf Tour und erlaubte mir mehrer Stunden die Fahrten ausgiebig zu filmen. Am Ende sind dann drei Stunden Videomaterial zusammengekommen, welches in mehrere Teile untergliedert wird. Quer durch Schweinfurt führte uns die lustige Fahrt. Schonungen, Mainblick, Haardt.. alles was das Busfahrerherz höher schlagen lässt. Besonders toll war, dass als Dienstfahrzeug ein quasi Fabrikneuer Citaro C2 Solowagen diente.

Die mehreren Videoteile werden in die jeweiligen einzelnen Linien unterteilt. Alle Videos findest Du entweder auf meinen YouTube Channel, oder hier auf der Seite „Videos“.

Viel Spaß beim anschauen der Videos!

Neue Ticketdrucker für Schweinfurter Stadtbusse

Zu erst einmal sei gesagt, dass es sich bei folgenden Informationen um reine Vermutungen handelt. Es wurde noch nichts bestätigt.

Als ich heute am Roßmarkt neue Bilder für die Datenbank schoss, sah ich einen Solaris Urbino 12 mit dem Matrixziel „Meßfahrt“. Das fand ich erstmal ein wenig ungewöhnlich, da man so was bei uns selten sieht. Als ich genauer hin sah, sah ich wie eine neuer Ticketdrucker getestet wurde. Mit Anwesend war wahrscheinlich ein Vorgesetzer, der bei den Tests zusah. Um welchen Drucker es sich genau handelt, konnte ich nicht erkennen. Aber es war auf alle Fälle einer mit Touchscreen.

Ein neues Ticketsystem würde dem ÖPNV in Schweinfurt sehr gut tuhn, da man so viel Arbeit sparen könnte. Bis jetzt wurde die Tickets immer über einen Ticketblock beim Fahrer verkauft und abgerissen.

Wir werden sehen, was sich in der Zukunft ergibt…

Startschuss für die Schweinfruter Mobilitätstage

Im Bild zu sehen sind (v.l.n.r.): Peter Kippes, 1. Bevollmächtigter IG Metall Schweinfurt, Sarah Becke, Referat Gesamtbetriebsrat Schaeffler, Jürgen Schenk , stellv. Betriebsratsvorsitzender Schaeffler, Norbert Lenhard, Betriebsratsvorsitzender Schaeffler, Klaus Kern, stellv. Betriebsratsvorsitzender ZF, Marion Both, Betriebsrat SKF, Sebastian Witzel, stellv. Betriebsratsvorsitzender SKF, Stephan Kuserau, Referent Gesamtbetriebsrat Schaeffler, Benjamin Hornung, Projektsekretär IG Metall Schweinfurt sowie Harald Mendrock, stellv. Bereichsleiter Personenverkehr und Fahrzeugtechnik der Stadtwerke Schweinfurt GmbH.

Den öffentlichen Personennahverkehr für Berufspendler attraktiver machen, dieses gemeinsame Ziel haben sich die Stadtwerke Schweinfurt GmbH sowie die Arbeitnehmervertretungen der großen Schweinfurter Industriebetriebe und die IG Metall auf die Fahnen geschrieben.

Neben der akuten Parkplatznot in der Industrie haben der Klimaschutz und der in Schweinfurt geringe Anteil des ÖPNV am so genannten „Modal Split“ die genannten Akteure vor einigen Monaten zusammengebracht. Ergebnis der Projektgruppe sind nun die ersten „Schweinfurter Mobilitätstage“, in deren Rahmen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Schweinfurter Industriebetriebe von einer ökologischen Verkehrsmittelwahl überzeugt werden sollen.

Startschuss der Veranstaltungsreihe ist am 8. Juni bei der Schaeffler Technologies AG & Co. KG. Die Veranstaltungsreihe wird am 29. Juni im Werk Nord der ZF Friedrichshafen AG fortgesetzt und ebenfalls noch im Sommer wird es einen entsprechenden Termin bei SKF geben.

Am Aktionstag bei Schaeffler präsentieren sich die Stadtwerke von 10:30 bis 15 Uhr vor dem Mitarbeiter-Casino mit einem modernen Linienbus und informieren über ihr Fahrplan- und Tarifangebot. Am Standort Schweinfurt wohnen etwa 800 Gleitzeit-Beschäftigte im Einzugsbereich des Stadtbusses. Diese sollen angesprochen und für Alternativen zum Auto begeistert werden. Der Betriebsrat erfragt an diesem Tag daher auch die Zugangshemmnisse zum ÖPNV und Verbesserungsvorschläge zum Angebot, besonders für Nachtarbeiter.

Als Vertreter des Schienenpersonennahverkehrs wird außerdem die Erfurter Bahn vertreten sein und über ihr Angebot informieren. Der adfc stellt verschiedene Falträder vor, die sich besonders gut zur Mitnahme in Bus und Bahn eignen. Letztere werden vom Radmarkt Schauer zur Verfügung gestellt.
„Wir möchten mit dieser Veranstaltungsreihe das Bewusstsein für das vielseitige ÖPNV-Angebot in der Region schärfen und den Beschäftigten die Vorteile der ökologischen und häufig sogar zeitsparenden Anreise zum Arbeitsplatz aufzeigen“, erklärt Harald Mendrock vom Verkehrsbetrieb der Stadtwerke Schweinfurt.

Norbert Lenhard, Betriebsratsvorsitzender bei Schaeffler in Schweinfurt ergänzt: „Unser Anliegen ist es, dass die Beschäftigten möglichst stressfrei zur Arbeit kommen. Mit dem Mobilitätstag wollen wir aufzeigen, dass gute Alternativen zum Auto bestehen.“

Für die IG Metall stellen die Schweinfurter Mobilitätstage ein sozial-ökologisches Leuchtturmprojekt dar: „Gemeinsam mit unserem Projektpartner dem BUND Naturschutz in Bayern haben wir eine Vielzahl von zukünftigen Herausforderungen identifiziert, die auf die Region und die Beschäftigten zukommen. Ein abgestimmtes betriebliches und kommunales Mobilitätsmanagement ist ein Baustein, um die Arbeits- und Lebensqualität der Beschäftigten signifikant zu erhöhen“, so Peter Kippes, 1. Bevollmächtigter der IG Metall Schweinfurt.

Auch für SKF geht es um das Thema „Verantwortung für die Mitarbeiter“: „Ein modernes und flexibles ÖPNV-Angebot kann gerade für unsere Beschäftigten in der Nachtschicht eine Entlastung darstellen. Dies ist Teil von SKF Care – Verantwortung für unsere Mitarbeiter und unsere Umwelt zu übernehmen“, so Norbert Völkl, Betriebsratsvorsitzender der SKF.

Oliver Moll, Betriebsratsvorsitzender der ZF Friedrichshafen AG am Standort Schweinfurt, geht es darum, mit der Veranstaltung auch antiquierte Vorstellungen über den öffentlichen Nahverkehr aus dem Weg zu räumen. Gleichzeitig soll eine Plattform geschaffen werden, um die tatsächlichen Bedürfnisse der aktuellen und potentiellen Fahrgäste besser kennenzulernen.

„Wir erhoffen uns somit eine Win-Win-Situation für Kunden, Verkehrsbetrieb und natürlich die Umwelt“, so Harald Mendrock.